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A-ROSA Kitzbühel Buchenholzsauna

Welche Saunaarten gibt es?

Das Saunieren hat eine positive Auswirkung auf das Immunsystem des Körpers, es bringt den Kreislauf in Schwung und sorgt obendrein für jede Menge Entspannung. Jeder Saunaaufguss ist pure Wellness. Wenn Sie noch nie eine Sauna von innen gesehen haben, wird es also höchste Zeit.

Da es verschiedene Sauna Arten gibt, zwischen denen Sie wählen können, möchten wir nachfolgend auf die Unterschiede und auf die Besonderheiten der jeweiligen Sauna Art eingehen. So finden Sie ganz sicher ein Saunamodell, welches Ihnen zusagt.

Diese Sauna-Arten gibt es

Beim Saunieren kann man zwischen den öffentlichen Saunen und den Modellen, die für den Hausgebrauch angeboten werden, unterscheiden.

Welche öffentlichen Saunen gibt es?

Die Erdsauna

Die Erdsauna war die erste Sauna Art überhaupt. Sie zeichnet sich durch eine sehr geringe Luftfeuchtigkeit sowie durch extreme Temperaturen von bis zu 130°C aus. Aufgüsse sind kein Muss, werden jedoch teilweise durchgeführt.

Das Dampfbad

In einem klassischen Dampfbad beträgt die Luftfeuchtigkeit etwa 80 bis 100 Prozent und die Temperaturen liegen bei milden 40 bis 55°C. Deshalb werden Dampfbäder vor allem von Sauna-Neulingen bevorzugt.

Ebenso werden bei dieser Variante keine Aufgüsse vorgenommen.

Das Banja

Das Banja ist ein Dampfbad. Es ist sehr warm bei einer gleichzeitig hohen Luftfeuchtigkeit von bis zu 100 Prozent. Im Banja herrschen Temperaturen zwischen 50 bis 70°C.

Wie bei der klassischen Sauna, werden auch hier verschiedene Aufgüsse durchgeführt, die das Wohlbefinden steigern.

Das Caldarium

Auch das Caldarium ist ein Dampfbad. Es zeichnet sich durch eine Luftfeuchtigkeit von ca. 100 Prozent aus. Gleichzeitig liegen die Temperaturen sehr niedrig, sodass diese gerade einmal zwischen 45 bis 60°C betragen.

Vor allem für Einsteiger eignet sich diese milde Variante hervorragend.

Die klassische Sauna

Vielleicht kennen Sie die klassische Sauna auch unter den Namen „Finnische Sauna“ oder „Finnsauna“. Sie gilt als häufigstes Modell in Wellnessanlagen und wird auch privat gerne genutzt.

Die Temperaturen liegen mit 80 bis 100°C deutlich höher als im Dampfbad. Allerdings ist die Luftfeuchtigkeit erheblich geringer. Sie liegt gerade einmal zwischen 10 bis 30 Prozent. Bei jedem Saunagang werden Aufgüsse durchgeführt.

finnische Saune A-ROSA ScharmützelseeDie Baby-Sauna

Wie der Name vermuten lässt, ist die Baby-Sauna eine spezielle Einrichtung, die auf die Bedürfnisse von Babys und Kleinkindern abgestimmt ist. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei maximal 15 Prozent. Die Temperaturen betragen ca. 75°C. Diese Bedingungen wirken sich positiv auf das Immunsystem und den Körper der Babys aus.

Im Vergleich zur klassischen Sauna oder zum Dampfbad werden keine Aufgüsse durchgeführt. Dies hängt damit zusammen, dass die für den Aufguss verwendeten ätherischen Öle für Kinder gefährlich sind.

Die Biosauna

Die Biosauna wird auch als „Sanarium“ bezeichnet. Die Temperaturen von 40 bis 60°C lassen sich mit denen des Caldariums vergleichen. Die Luftfeuchtigkeit liegt meistens bei 40 bis 55 Prozent, kann aber teilweise auch deutlich höher ausfallen. Auch diese Variante, bei der ebenfalls Aufgüsse durchgeführt werden, eignet sich aufgrund ihrer milden Bedingungen hervorragend für Einsteiger.

Das Hamam

Vielleicht kennen Sie den Begriff „Hamam“ aus einem Urlaub in einem orientalischen Land, wie beispielsweise der Türkei. Es handelt sich um die dort am häufigsten verwendete Sauna Art. Das Hamam ist bei ca. 50°C angenehm warm. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit ist es zudem sehr feucht.

Im Hamam werden in der Regel keine Aufgüsse durchgeführt.

Das Japanische Dampfbad

Als Japanisches Dampfbad wird ein Badehaus, bestehend aus verschiedenen Badebecken, bezeichnet. Man unterscheidet hier zwischen „Sento“ und „Onsen“.

  • Sento
    Als „Sento“ wird ein Japanisches Badehaus bezeichnet, wenn das für die Becken verwendete Wasser aus einer herkömmlichen Wasserleitung stammt.
  • Onsen
    Als „Onsen“ bezeichnet man es hingegen, wenn das Wasser aus einer natürlichen Quelle stammt.

Das Irische Dampfbad

Auch das Irische Dampfbad ist für Einsteiger geeignet, da es sehr feucht ist bei gleichzeitig milden Temperaturen.

Aufgüsse werden bei dieser Variante regelmäßig durchgeführt, da sie zu zusätzlicher Entspannung verhelfen.

Das Tepidarium

Das Tepidarium zeichnet sich durch eine sehr geringe Luftfeuchtigkeit von bis zu 20 Prozent aus. Auch die Temperaturen liegen mit um die 40°C in einem angenehmen Bereich, sodass diese Saunart hervorragend für Neulinge geeignet ist.

Aufgüsse werden beim Tepidarium nicht durchgeführt.

Die Themensauna

Es gibt Wellnesseinrichtungen, in denen sogenannte Themensaunen angeboten werden. In diesem Fall wird das Saunieren mit einem anderen Thema verbunden. So werden beispielsweise verschiedene Beleuchtungen eingesetzt, die sich positiv auf die Stimmung auswirken.

Die Themensauna wird auch als „Event-Sauna“ bezeichnet.

Die Textilsauna

Bei der Textilsauna geht es darum, dass alle Gäste Badebekleidung tragen. Diese Art Sauna wird vor allem als Familiensauna genutzt. Durch die Bekleidung fühlen sich auch die Kinder wohl.

Welche Saunamodelle gibt es für den Hausgebrauch?

Neben den oben erwähnten Sauna- bzw. Anwendungsarten können Sie das Saunavergnügen auch zuhause erleben. Wir möchten Ihnen nachfolgend die klassischen Sauna Arten für den Hausgebrauch vorstellen.

Die Gartensauna

Die Gartensauna wird im Garten aufgebaut. Es handelt sich dabei um ein kleines Holzhaus, welches einem Gartenhaus ähnelt.

Die Innensauna

Wie der Name vermute lässt, wird eine Innensauna im Haus aufgebaut. Auch sie besteht in der Regel aus Holz. Innensaunen sind jedoch meist kleiner, damit sie sich problemlos integrieren lassen. Wenn Sie in der Sauna folglich mehr Platz benötigen, sollten Sie sich besser für eine Gartensauna entscheiden.

Die Fasssauna

Die Fassauna ist ebenfalls eine Sauna für den Garten, die die Form eines großen Weinfasses hat. Sie ist meist kleiner als die übliche Gartensauna, bietet aber einen ganz besonderen Blickfang.

Fassauna an der OstseeDie Infrarotkabine

Im Vergleich zu den klassischen Saunarten wird bei der Infrarotkabine mithilfe einer Infrarotheizung die nötige Wärme erzeugt. Auch hierdurch entsteht eine angenehme Temperatur. Es gibt jedoch keine Aufgüsse.

Infrarotkabinen werden in unterschiedlichen Größen angeboten. Sie bestehen aus Holz und werden in der Regel im Haus verwendet.